Antonia Blum

…  ist unser Pseudonym für historisch-romantische Geschichten über unbeirrbare Frauen, mutige Kinder und den Zauber des Neubeginns.

Wie Antonia Blum geboren wurde

Bei einem Berlinbesuch entdeckten wir zufällig die Ruine der ehemaligen Kinderklinik Weißensee (Fotos von 2019). Die Geschichte dieses einst modernen Krankenhauses ließ uns nicht mehr los, und so entstand die Idee zu einer neuen Romanreihe. Unsere Erfahrung mit Medizingeschichte für das „Juliusspital“ half uns, tief in die Geschichte der Pädiatrie einzutauchen.

Da unsere bisherigen Bücher mit Klarnamen stark an historischen Persönlichkeiten orientiert waren, für die Kinderklinik aber fiktive Heldinnen nötig waren, entschieden wir uns für ein Pseudonym, um Missverständnisse zu vermeiden. Inzwischen ist Antonia Blum nicht nur unsere Romanstimme, sondern auch ein Teil von uns. Bisher erschienen sind „Kinderklinik Weißensee“ und „Der Kindersuchdienst“.

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Seiten Lesefutter von Antonia
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Kinder und mehr, die gerettet werden
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Frauen, die ihre Träume verwirklichen
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Städte: Hamburg und Berlin

NEU: Der Kindersuchdienst (2 Bände)

Das Schicksal Hunderter Waisenkinder liegt in ihren Händen

Für immer in deinem Herzen (Band 1)

Hamburg 1955: Die schüchterne Annegret und die vornehme Charlotte arbeiten Seite an Seite beim Kindersuchdienst des Deutschen Roten Kreuzes. Doch als ein Geheimnis aus Charlottes Vergangenheit ans Licht kommt, droht ihre Freundschaft zu zerbrechen. Dabei braucht Charlotte gerade jetzt Annegrets Hilfe, um die Eltern der kleinen Monika zu finden, die als Säugling auf einem Bauernhof ausgesetzt wurde. Als dann auch noch der Kindersuchdienst vor dem Aus steht, liegt das Schicksal Tausender Waisen plötzlich in Annegrets und Charlottes Händen. Nicht nur ihr Chef steht ihnen dabei im Weg, sondern auch der gut aussehende Hauptkommissar Hartmann von der Kriminalpolizei. Dabei verbindet ihn und die beiden Frauen dasselbe Ziel: die verlorenen Kinder wieder zu ihren verzweifelten Familien zu bringen.

Die Hamburger Sturmflut macht aus Kindern Waisen

Ich geb dich niemals auf (Band 2)

Hamburg, 1962: Mitten in der Nacht durchbricht das Wasser die Deiche, zerstört Häuser und reißt Familien auseinander. Entsetzt muss Annegret mitansehen, wie ihr Mann Fritz in den Fluten verschwindet. Charlotte will ihrer Freundin beistehen, doch die Katastrophe fordert sie mehr denn je: Hunderte Anfragen verzweifelter Eltern treffen beim Deutschen Roten Kreuz ein. Die Frauen vom Kindersuchdienst haben alle Hände voll zu tun, während die neue Chefin nur auf Ruhm aus ist. Zum Glück ist da Tommaso, der Charlotte mit seiner Pizza und seinem Lachen von ihren Sorgen als alleinerziehende Mutter ablenkt. Als Annegret auf eigene Faust nach Fritz sucht, stößt sie auf ein Mädchen, das vor Angst kein Wort mehr spricht. Annegret setzt alles daran, die Eltern der Kleinen zu ermitteln. Kann sie auch ihre große Liebe wiederfinden?

Historischer Hintergrund zum Kindersuchdienst

Wahre Schicksale, ergreifende Zusammenführungen

Seit 1945 sucht das Deutsche Rote Kreuz Vermisste aus dem Zweiten Weltkrieg. Allein in den Wirren der letzten Kriegswochen wurden dreihunderttausend Kinder auf der Flucht oder bei Evakuierungen von ihren Eltern getrennt. Inspiriert von diesen Schicksalen, sind wir tief in die Emotionen zerrissener Familien und in das Hamburg der Fünfzigerjahre eingetaucht. Als Vorlage dienten uns wahre Suchfälle, die wir zum Schutz der Privatsphäre verfremdet und umgeschrieben haben. Bis heute hilft der Kindersuchdienst, Kinder und Eltern wieder zu vereinen, die durch humanitäre Katastrophen voneinander getrennt wurden.

Antonias Erstlinge in 4 Bänden

Kinderklinik Weißensee

Zeit der Wunder (Band 1)

Berlin 1911: Die Schwestern Marlene und Emma Lindow können ihr Glück kaum fassen: Sie dürfen als Lernschwestern in der Kinderklinik Weißensee anfangen. Die forsche Marlene lernt schnell, die schüchterne Emma fühlt sich hingegen bald von ihrer Schwester zurückgesetzt. Denn Marlene hat sich gleich doppelt verliebt: in den vornehmen Assistenzarzt Doktor Maximilian von Weilert und in das noch junge Fachgebiet Kinderheilkunde. Sie ist fest entschlossen, selbst Kinderärztin zu werden.

Doch der Weg nach oben ist steinig, der in Maximilians Familie erst recht. Emma geht in ihrer Rolle als Kinderkrankenschwester auf und entfernt sich immer mehr von ihr. Erst als das Leben des kleinen Fritz Schmittke am seidenen Faden hängt, erkennen Emma und Marlene, dass sie zusammenstehen müssen, um ihre wichtigste Aufgabe zu erfüllen: den Kindern zu helfen.

Das erste Kinderkrankenhaus Berlins und zwei junge Frauen, die sich aufopferungsvoll um ihre kleinen Patienten kümmern.

Kinderklinik Weißensee

Jahre der Hoffnung (Band 2)

Berlin 1918: Marlene Lindow ist glücklich, nach ihrem Medizin-Studium wieder in der Kinderklinik Weißensee arbeiten zu können. Die meisten Ärzte wurden in Lazarette befohlen, so dass sie die kleinen Patienten oft allein behandeln muss. Fortan kämpft sie nicht nur um ihren geliebten Maximilian, der völlig verändert aus dem Krieg heimkehrt, sondern auch gegen die Spanische Grippe, die sich rasant in Berlin ausbreitet.

Als der Sohn ihrer Schwester Emma ebenfalls erkrankt, taucht der verschollene Kindsvater auf. Er bietet Emma eine neue Heimat fern des seuchengeplagten Berlins, wo ihr Sohn unbeschwert aufwachsen kann. Marlene kann sich allerdings ein Leben ohne Emma nicht vorstellen. Und auch die kranken Kinder in der Klinik brauchen die engagierte Kinderkrankenschwester. Wie wird sie sich entscheiden?

Krankheit und Hoffnung in der Weimarer Republik: Marlene und Emma kämpfen für ihre kleinen Patienten.

Kinderklinik Weißensee

Tage des Lichts (Band 3)

Berlin 1929: Marlene von Weilert genießt ihren Erfolg als Ärztin an der Kinderklinik Weißensee, privat aber leidet sie, weil ihre Ehe mit Maximilian bisher kinderlos geblieben ist. Marlene entscheidet sich schließlich, für die Familienplanung beruflich kürzer zu treten. Doch dann wird das Antibiotikum Penicillin entdeckt, und Marlene brennt darauf, das Wundermittel zu erforschen. Es könnte Tausenden Kindern das Leben retten.

Marlene ist hin und hergerissen zwischen beruflicher Pflicht und persönlichem Glück. Ihre Schwester Emma, inzwischen Oberschwester der Kinderklinik, hat Sorgen ganz anderer Art: Ihr Sohn Theodor verbringt immer mehr Zeit mit Freunden, die sich politisch radikalisieren. Theodor droht ihr zu entgleiten, doch Emma ist fest entschlossen, um ihren Sohn und gegen die neuen politischen Kräfte zu kämpfen.

Licht und Schatten am Ende der Weimarer Republik und die Entdeckung des lebensrettenden Penicillins.

Kinderklinik Weißensee

Geteilte Träume (Band 4)

Berlin-Weißensee, 1948: Elisabeth „Lissi“ Vogel kann es kaum erwarten, als Assistenzärztin an der Kinderklinik Weißensee endlich in die Fußstapfen ihrer Tante Marlene zu treten. Doch der Klinikdirektor schätzt die begabte, junge Frau wegen ihres verformten Beines, das von einer überstandenen Kinderlähmung herrührt, gering. Außerdem legt er ihr immer neue Steine in den Weg.

Aber Lissi lässt sich so schnell nicht einschüchtern, genauso wie ihre Tante Marlene. Die musste in einer Nacht-und-Nebel-Aktion nach Westberlin fliehen und dort bei null anfangen. Als sich in Berlin Fälle von Kinderlähmung häufen, wird die frisch verliebte Lissi plötzlich mit ihrer größten Angst konfrontiert und verliert den Mut, für ihre kleinen Patienten und für den Mann ihres Herzens zu kämpfen.

Die nächste Generation von Kinderärztinnen, der drohende Verfall der Kinderklinik und Kinderlähmung, die Weißensee bedroht.

Historischer Hintergrund zur Kinderklinik Weißensee

Modernste Kinderklinik und Anfänge der Pädiatrie

Mit steigender Geburtenrate Anfang des 20. Jahrhunderts nahm auch die Sterberate von Säuglingen zu. Als Gegenmaßnahme sollten in Preußen Säuglingskrankenhäuser errichtet werden. Das Säuglings- und Kinderkrankenhaus Weißensee war das erste seiner Art, von einer prächtigen Parkanlage umgeben und bald wegen seiner Heilungserfolge über Deutschland hinaus bekannt. Zu den Besonderheiten der Kinderklinik gehörte neben einer Säuglingsfürsorgestelle, einem Wöchnerinnenheim und Entbindungssälen auch die erste und einzige „Milchkuranstalt“ Preußens. Kühe, die das Krankenhaus auf dem Gelände besaß, wurden gemolken und die Milch weiterverarbeitet. Bakterienarme Vollmilch, Säuglingsbuttermilch und Milchpräparate stärkten die Säuglinge und trugen wesentlich zum Erfolg der Behandlungen bei. Die Kinderklinik wurde 1997 geschlossen, steht aber heute noch als schaurig-schöne Ruine in Berlin-Weißensee.

Die Kinderklinik galt bei der Eröffnungsfeier 1911 als hochmodern.

Die Ruine der Kinderklinik 2019 (1).

Die Ruine der Kinderklinik 2019 (2).