Wie alles begann …
… mit uns und mit dem Schreiben.
„Als Zwillinge sind wir schnell in den Gedanken der jeweils anderen, Diskussionen um Charaktere fallen auch schon mal schwesterlich heftig aus.“
Ganz am Anfang
Jahrgang Eiswinter
Das Ende des Jahres 1978 ist Ihnen, liebe LeserInnen, bestimmt noch als Eiswinter in Erinnerung. Im wohl härtesten Winter seit der Nachkriegszeit durften wir uns allerdings noch in eine warme Wiege in unserer Heimatstadt Staßfurt kuscheln und haben Schneeräumaktionen und Eisstürme großzügig verschlafen. In den weiteren Jahren besuchten wir, Nadja und Claudia Beinert, dieselbe Krippe, dieselbe Schule und saßen auch in denselben Vorlesungen.
Nach dem BWL-Studium
Getrennt und wieder vereint
Nach dem Studium trennten sich unsere beruflichen Wege. Nadja engagierte sich beim Dreh von Filmen. Ich (Claudia) folgte meinem Interesse für die Ökonomie, arbeitete als Unternehmensberaterin und unterrichtete Wirtschaft. Nebenbei lasen wir weiterhin historische Romane. In vergangene Welten einzutauchen und mit außergewöhnlichen Frauenfiguren zu lieben und zu kämpfen, macht einfach Spaß! Dann begegnete ich im Naumburger Dom der geheimnisvollen Uta von Ballenstedt – nicht als Reinkarnation, sondern als Stifterstandbild – und meine Vision war geboren: ich wollte Uta, über die so wenig überliefert ist und die weltweit für ihre Schönheit bekannt ist, einen Lebensweg geben. Und Nadja hatte ich schnell infiziert. Meine kleine (immerhin zehn Minuten jüngere) Schwester ins Boot zu holen… darin hatte ich jahrelang Erfahrung gesammelt. Uta vom Ballenstedt hat unsere Wege somit wieder zusammengeführt.
Gleich und doch …
verschieden
Bei diesem Werdegang fragen Sie sich nun vielleicht, ob wir die Art von Zwillingen sind, die keinen Atemzug ohne den anderen tun? Da müssen wir Sie enttäuschen. Unser Geschmack entwickelte sich im Alter von dreizehn Jahren auseinander und unsere Unterschiede sind auf anderen Gebieten genauso vertreten, zum Beispiel zu Tisch: Nadja mag keine Klöße, ich kann mich kein bisschen für Spinat erwärmen.
Unsere ersten historischen Romane
… lasen wir im Alter von sechzehn Jahren.
Seitdem sind wir dem Genre leidenschaftlich verbunden. Grundsätzlich greifen wir vorhandene historische Fakten, Ereignisse und Persönlichkeiten auf. Wir wollen spannende, auch lehrreiche Geschichte(n) erzählen und das soziale, gesellschaftliche und politische Umfeld vergangener Zeiten zum Leben erwecken. Starke Frauenfiguren faszinieren uns. Davon gab es in der Vergangenheit viele.
Die Zubereitung eines Coq au Vin oder:










