Die Mutter des Satans
Der Roman über die Mutter der Reformation – Margarethe Luther (Martin Luthers Mutter).
Vom Leben der Frau, die Martin Luther erst zur Reformation befähigte.
Die Mutter des Satans
Mütter und Vater prägen ihre Kinder. Sie sind Vorbilder, Wegbereiter, Begrenzer und Erbgutüberträger. Mit dem Roman „Die Mutter des Satans“ gehen wir der Prägung Martin Luthers durch seine Eltern, insbesondere durch seine Mutter Margarethe (geb. Lindemann) nach. Wir zeigen erzählerisch auf, welchen Einfluss sie auf den Sohn hatte, welche Fähigkeiten und Denkwege sie ihm durch ihre Erziehung ermöglichte und letztendlich damit einen wesentlichen Anteil an der Reformation der Kirche hatte, die zu einer weitreichenden Veränderung einer jahrhundertealten, religiösen Lebensordnung führte.
Hinter jedem starken Mann steht eine starke Mutter: Weniges und häufig Widersprüchliches liegt über Margarethe Luder vor (Martin wurde als Martin Luder geboren und änderte seinen Nachnamen erst später in Luther um). Das einzig überlieferte Portrait von ihr (Bild auf dem Roman-Cover) zeigt sie als alte Frau und wurde vier Jahre vor ihrem Tod von Lukas Cranach d. Ä. im Jahr 1527 gemalt. Die Begegnungen zwischen Maler und Gemalter, in den dafür notwendigen Atelier-Sitzungen, stellen die Rahmenhandlung des Romans dar. Während dieser Sitzungen versucht der Maler in Gesprächen, das Wesen der Portraitierten zu erkunden, um ihre Geschichte und ihren Charakter malerisch wiederzugeben. Margarethe ihrerseits reflektiert das Gespräch und blickt in jeder Sitzung auf eine Phase ihres Lebens und auf ihre Beziehung zu ihrem Sohn zurück, beginnend mit Martins Geburt in Eisleben.
Der Leser lernt den Reformator neu und privat kennen – durch die Augen seiner Mutter. Margarethe stand ihrem Sohn bei, als er als Satan beschimpft wurde. Sie war die Mutter des Satans und gleichzeitig auch die Mutter der Reformation.
„Martin war so liebesbedürftig und zärtlich, wie ich es nur von Mädchen her kannte. Er war sensibel und für jede meiner Berührungen empfänglich. Wir pflegten weiterhin unsere Fabelnächte, diese Zeit, die wir ganz für uns hatten.“
Margarethe über Martin, S. 79 und 113
Über den historischer Hintergrund …
... sprachen wir mit Burgenland Regional TV
Kaum eine historische Persönlichkeit hat so viel niedergeschrieben und sich derart umfangreich geäußert wie Martin Luther (1483-1546). Wer seine Schriften, erhaltene Korrespondenzen und Äußerungen studieren will, hat 80.000 Buchseiten vor sich. Hinzu kommt Sekundärliteratur, die hilft, das umfangreiche Schriftwerk zu verstehen und zu deuten. Noch heute streiten sich Historiker über viele von Luthers Äußerungen, sodass weitere Sekundärliteratur entstand.
Burgenland Regional TV begleitete uns vor und während unserer Margarethe-Lesung in Zeitz im Märt 2017 und fragte uns zur Recherche und zum Roman aus.
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Buchtrailer
Die Mutter des Satans
Schauen Sie sich unseren Buchtrailer über Margarethes Lebensgeschichte und den Einfluss auf ihren Sohn Martin an.
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